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Die Quellnymphe oder Die Bäder zu Muskau

Aus Briefen und Emails zusammengestellt
von Molch von Tockenburg


... für die entzückende Edition der „Quellnymphe“ bedanke ich mich sehr herzlich:
Welch feiner Fund und wie allerliebst offeriert! Wird weiter verschenkt an alle Freunde zierlicher Gewässer ...
Bettina Clausen, Hamburg, 15.3.11.

„Die Quellnymphe“ ist eine Hommage à Muskau, wie sie sich eine Stadt nur wünschen kann! Darüber hinaus ein lebendiges Bild der Parkanlagen und des Bäderwesens. Und mit der Gestalt der Nymphe gar noch ein Gründungsmythos von Graden, der sogar ein Wappen verdienen würde. (Die Quellnymphe als Stadtwappen ...)


a weisflog friedrich waterhouse quellnymphe umschlag

Das Buch war seit Februar 2010 "im Druck".
Es ist nun, im Februar 2011, fertig geworden.


Weisflogs Stil ist in seiner Krausheit überaus angenehm und spannend zu lesen. Ein typisches Beispiel seiner Technik, nicht mit der ersten besten sprachlichen Wendung zufrieden zu sein, ist „diese lebendige, beinahe blendende Frische eines Werkes (...) dessen Schöpfer seit dreihundert Jahren kein Zahn mehr wehtut“. Jeder andere hätte geschrieben: „tot ist“. Ein bißchen denkt man dabei an Jean Paul, den man ja immer als Humoristen abgestempelt findet. Weisflog ist wirklich einer, und wer einen solchen Text kommentieren wollte, hätte einiges zu tun, so viele Bildungsfrüchte sind hineingestopft. Allein schon das literarische Menü aus Pomeranzenpastete, Charadennuß, Arbuse, Pfeffergurke und Stachelbeere ist ein hinreißend durchgeführtes Gleichnis, eine Kette geistreicher Witze, die man, kaum gelesen, unbedingt gleich jemandem vorlesen möchte.

[Bernd-Ingo Friedrichs] gelungene Bearbeitung mit ihren Zwischenbrücken ist sehr interessant und das Ganze ein Buch, das in jeden Muskauer Haushalt hineingehörte, eine Zierde der Pückler-Literatur und darüber hinaus auch eine germanistisch-literarische Entdeckung, die Rehabilitierung eines vergessenen Autors.

(15.10.2010)

Aus der Werbung

Die Quellnymphe oder Die Bäder zu Muskau. Ein Phantasiestück von Carl Weisflog. Wiederentdeckt und aufbereitet von Bernd-Ingo Friedrich.
Hrsg. Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau e.V. Bad Muskau: Verlag Quint 2010. 8° Querformat. 48 Seiten, 2 Abb. auf dem Umschlag, 18 Abb. im Text. Durchgehend farbig illustriert. Festeinband. 8,00 €.

Aus dem Vorwort: „Der Stadtgerichtsassessor Carl Weisflog aus Sagan nahm sich runde zweihundert Seiten Zeit, um Muskau-Grünau ins verdiente Licht zu setzen und geizte dabei nicht mit brillanten dramatischen Effekten und effektvollen literarischen Glanzlichtern. Die Rahmenerzählung selbst, die natürlich etwas altmodisch daherkommt, steckt ebenfalls voller Witz und entspricht damit ganz und gar dem, was die Leute damals gern lasen, was aber auch heute noch als gängiges Muster taugt. Gut für die damalige Kurzweile, ist sie für eine Neuausgabe – gemessen an unseren Mitteln – leider ein bißchen zu lang. Deshalb wird sie hier durch kurze zusammenfassende Abschnitte ersetzt. Die Schilderung des Muskauer Badelebens jedoch gehört zum Liebenswertesten, was das Genre zu bieten hat.“ Farbige Reproduktionen herausragender Kunstwerke schmücken das handliche Bändchen.

P.S. Die Abbildungen stammen von August Wilhelm Ferdinand Schirmer (aus Hermann von Pücklers Andeutungen über Landschaftsgärtnerei), von einem der führenden Pariser Buchmaler der Zeit um 1500 (aus dem "Froissart" des Fürsten Pückler) und dem englischen Präraffaeliten J. W. Waterhouse (Gemälde aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt und Privatsammlungen in London und New York).


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