Les 4 Livres de Froissart Chronique de France
In einem Tresor verschwunden
Von Bernd-Ingo Friedrich
Von Besuchern immer wieder ehrfürchtig bestaunt und mehrfach in der Literatur erwähnt, war „der Froissart“ an die hundert Jahre lang unbestrittenes Highlight der Callenberg-Pückler-Bibliothek auf Schloß Muskau. In „Die Bibliothek des Fürsten Pückler“ (zu finden auf pueckler.kulturpixel.de) wird zum Beispiel Johann Bernoulli zitiert, der in seiner Sammlung kurzer Reisebeschreibungen zahlreiche Kostbarkeiten (nicht nur dieser Muskauer Bibliothek; siehe dazu auch „Feuer und Folianten“) aufzählt und dabei an erster Stelle „Les 4 Livres de Froissart Chronique de France“ in 2 Foliobänden nennt, die 263 Pergamentblätter mit über 200 Miniaturmalereien enthalten. (Enthielten?)1
In einer Erzählung Carl Weisflogs erscheint der „Froissart“ als ein handdicker Foliant, „[...] der in sieben Büchern auf Pergament geschrieben und gemalt, in einem Provenzalischen Kloster auf den reinsten Pergamentblättern des größten Imperial-Formates, außer den Millionen zierlichsten Buchstaben, von denen nicht ein allereinziger verschrieben oder verunglückt ist, und außer den unzähligen bunten, goldenen und silbernen Initialen und Marginal-Arabesken, sechshundert Miniaturgemälde enthält, die an Zeichnung und Erfindung meisterhaft, aber an Farbenpracht schlechterdings unübertrefflich sind.“2
Die Widersprüche zwischen dieser und der Beschreibung Bernoullis wird man – nach allem, was man inzwischen darüber weiß bzw. nicht weiß – wohl hinnehmen müssen; am ehesten dürfte es sich bei Weisflogs „sechshundert Miniaturgemälden“ um eine verzeihliche dichterische Übertreibung handeln, die den Muskauer Bädern zugute kommen sollte.
Jean Froissart, ein ungeheuer produktiver französischer Dichter und Geschichtsschreiber, lebte von 1337 bis etwa 1410. Seine Chroniken des 14. Jahrhunderts sind eine wichtige Quelle für die Kulturgeschichte während des 100jährigen Krieges; sie umfassen die Jahre 1327–1400. Entstanden sind sie zwischen 1373-1400. Um 1495 wurden sie als die Croniques de France, d’Angleterre, d’Escoce, d’Espaigne, de Bretaigne, de Gascongne, de Flandres et lieux circunvoisins (4 Bde. Paris: Antoine Verard o.J.) erstmals gedruckt und erschienen seitdem in zahlreichen Auflagen und Bearbeitungen. Waren Chronisten bis dahin in der Regel Personen, die an dem von ihnen geschilderten Geschehen selbst beteiligt waren und dieses aus ihrer Sicht rückblickend darstellten, so entwickelte Froissart die noch ungewöhnliche Methode, sich historische Ereignisse von den verschiedensten Zeugen berichten zu lassen und aus den unterschiedlichen Perspektiven ein quasi objektives Bild zusammenzusetzen. Um Informationen zu gewinnen, nutzte er nicht nur persönliche Bekanntschaften, sondern unternahm auch Reisen zu potentiellen Augenzeugen in England, Frankreich und den Niederlanden. Das Bild des Hundertjährigen Krieges, das er entwirft, ist in erster Linie das von ruhmsüchtigen Rittern und Fürsten, die sich eindrucksvolle Kämpfe und Schlachten liefern. Sympathisiert Froissart anfangs eher noch mit den Engländern, so werden ihm später zumindest ansatzweise auch die Leiden des Volkes in Frankreich bewußt sowie die Tatsache, daß die englischen Feldzüge auf französischem Boden Raubzüge waren, bei denen englische Könige und Heerführer die Schwäche ausnutzten, in die Frankreich nach 1314 durch eine Serie rascher Thronwechsel verfiel.

Apropos: Ein im „Froissart“ beschriebenes, als „Bal des Ardents“ („Der Ball der Brennenden“) bekannt gewordenes Ereignis bezeichnet einen Charivari (einen, von der Kirche allerdings verbotenen, Polterabend im Fall einer Wiederverheiratung), den König Karl VI. am 28. Januar 1393 für eine Ehrendame der Königin Isabeau ausgerichtet hatte. An diesem hatten einige Freunde des Königs als „Wilde Männer“ verkleidet auftreten wollen. Sie schmierten sich mit Pech ein, bedeckten sich mit Federn und Werg und ketteten sich aneinander. Der König selbst steckte einen von ihnen unvorsichtigerweise in Brand. Das Feuer griff auf die anderen über und tötete vier Freunde des Königs, der daraufhin – ohnehin bereits geistesgestört – dem Wahnsinn verfiel. Wenige Tage nach der Tragödie übertrug Karl VI. – 25jährig – die Regentschaft seinem Bruder Ludwig von Orléans; da dieser aber für zu jung erklärt wurde, fiel die Regierung an seine Onkel, den Herzog von Berry und Philipp den Kühnen von Burgund. Damit hatte Frankreich drei Könige und einige Probleme mehr. Der „Bal des Ardents“ aber fand Niederschlag in Leopold Schefers Novelle „Der Zwerg“ und inspirierte Edgar Allan Poe zu seiner Erzählung „Hopp-Frosch“ ...
Bereits im 15. Jahrhundert gab es von Froissarts Chroniques so viele Abschriften, so daß sich mehr als 100, zum Teil reich illustrierte, Manuskripte erhalten haben. Die bekanntesten und wohl auch prächtigsten befinden sich in der Französischen Nationalbibliothek. Die Handschrift, von der hier die Rede ist, wurde zwischen 1490 und 1500 für Kardinal Georges d’Amboise (1460-1510, Kardinal, Minister, erster Berater und Freund König Ludwigs XII. von Frankreich) angefertigt und stellte eine Zusammenfassung der wichtigsten Quellen dar. Als Erzbischof von Rouen (1493–1498) trug d’Amboise maßgeblich zur Herausbildung jenes opulenten Stils französischer Buchmalerei an der Schwelle zur Renaissance bei, der aufgrund seiner vielen und umfangreichen Aufträge als die „Schule von Rouen“ galt.
In die Muskauer Schloßbibliothek gelangte die Handschrift vermutlich runde 250 Jahre später. Alexander von Callenberg (1697-1776), mit voller Titulatur „Johann Alexander des Hl. Römischen Reiches Graf von Callenberg, auch zu Wettesingen und Westheim; Königlich Polnischer und Kurfürstlich Sächsischer Kammerherr und Geheimrat und Freier Standesherr auf Muskau“, wegen seines ausgiebigen Lotterlebens am Hofe Augusts des Starken knapp der Enterbung entgangen,3 begann etwa 1740 mit dem Aufbau der Bibliothek: „Die Hauptanlage dieser wichtigen Sammlung rühret von dem Herrn Vater des jetzigen Herrn Grafen [Hermann von Callenberg] her, indem jener insonderheit bey Gelegenheit der Versteigerung der Wassenaarschen Bibliothek in Holland, seine schon vorräthige Sammlung ausserordentlich vermehrte.“ (Bernoulli; siehe wiederum „Die Bibliothek des Fürsten Pückler“.)
Nach Siegfried Neumann, Cottbus, handelte es sich bei der sogenannten „Wassenaarschen Bibliothek“ um Teile der Bibliothek des Grafen Hendrik van Wassenaar, Herrn von Obdan und Rektor der Universität Leyden, die 1750 versteigert wurden. Im Auktions-Katalog vom 17. August 1750 wurden 3.483 Titel angeboten. Welche Bücher davon überhaupt in die Callenbergsche Bibliothek gelangt sein könnten, konnte bisher nicht nachgewiesen werden, denn das geschah allenfalls über Aufkäufer. Ein Callenberg hatte damals nicht mitgeboten. Diesen ohnehin schon vagen Annahmen die Vermutung hinzuzufügen, „Les 4 Livres de Froissart“ könnten auf diesem Wege nach Muskau gelangt sein, ist eigentlich etwas vermessen, doch gegenwärtig ist eine solche Spekulation noch die einzige Möglichkeit, zu einigermaßen plausiblen Erklärungen zu kommen.
Im Katalog 29 des Antiquariats Bibermühle, Ramsen, wird Der „Froissart“ des Kardinals Georges d’Amboise mit einigen weiteren [?] Manuskripten vom „Petrarca-Meister“ erneut beschrieben. (Ein Anhang enthält eine Abhandlung von Prof. Dr. Eberhard König über das führende Buchmaler-Atelier in Rouen um 1500.)4 Die Angaben in diesem Katalog sind weitgehend identisch mit denen Bernoullis.
Siegfried Neumann hält die darin von König gemachte Angabe, die Veröffentlichung hätte den Pücklerschen Froissart zur Vorlage gehabt, der zunächst Hermann von Pücklers Biographin Ludmilla Assing vererbt worden und dann über deren italienische Freunde in den Handel gekommen sein soll, für falsch. Statt dessen wäre er im Besitz der Pücklers verblieben und später von Graf Heinrich zur Bezahlung seiner Schulden veräußert worden. Wer die Handschrift erworben hat und wo sie sich jetzt befinde, sei nicht bekannt. Der Herausgeber Heribert Tenschert stellt in einem Brief jedoch unmißverständlich fest: „... Daß es sich bei der Handschrift um diejenige des Fürsten Pückler handelt, steht unumstößlich fest, dafür gibt es auch schriftliche Belege (Paris, 1879)“5
Die Datierung des nicht näher bezeichneten schriftlichen Belegs deutet allerdings auf einen Verkauf unter dem Grafen Heinrich hin, der von 1835 bis 1897 lebte und 1871 Schloß und Park Branitz übernahm. Die Ahnengalerie des Fürsten Pückler etc. sagt dazu aus: „Alle Mobilien, darunter auch der bedeutende Kunstbesitz, gingen durch Testament an die Tochter des Halbbruders [Max Gf. v. Seydewitz (1800-1872)], Marie-Hermine v. Pachelbl, geb. Gfn. v. Seydewitz (1837-1871). Zwischen den Erben wurde eine Übereinkunft getroffen, die den Verbleib großer Teile der Kulturgüter in Branitz sicherte.“6
Wie der „Froissart“ in die Callenberg-Pückler-Bibliothek gekommen sein könnte, ist nach alledem ebenso unklar wie und auf welchem Wege er da wieder herausfand. Man macht wohl keinen Fehler, wenn man annimmt, daß es ihm erging wie anderem prominenten Adelsbesitz, dessen Umdeklarierung vom privilegierten Kulturgut zum Privateigentum bedarfsweise erfolgte und erfolgt, damit er – wenn auch schlechten Gewissens, die Umstände sprechen da eine unmißverständliche Sprache – veräußert werden kann. Zwei herausragende Beispiele dafür sind die Odyssee des Evangeliars Heinrich des Löwen aus dem Besitz der Welfen7 und die fortwährenden peinlichen „Hartz-IV-Ersatz-Touren“ der notorisch klammen Wettiner durch die sächsischen Kunstsammlungen, denen es leider gar nichts nützt, daß die blaublütigen Schnorrer schon unzählige Male „abgefunden“ wurden.8
(2006 / 26.02.2010.)
Ergänzende Beschreibung:
mit 201 Bildern vollständig erhalten. Aus den Sammlungen
Kardinal Georges d’Amboise; Graf Wassenaar-Obdam,
Graf Callenberg, Fürst Pückler-Muskau
und Baron Horace de Landau.
Jean Froissart, Chroniques in anonymer Kurzfassung.
Französische Handschrift auf Pergament.
Paris (und Rouen?), ca. 1500-1505.
Imperial-Folio (505 x 340 mm).
263 Blätter mit 201 Bildern in Miniaturen, darunter 4 ganzseitige Kompositionen als Frontispizien der einzelnen Bücher (davon 3 mit jeweils zwei großen Miniaturen) und 194 große, spaltenbreite Miniaturen, dazu einheitliche Bordürenstücke mit Blumen, Akanthus und Grotesken auf Goldgrund.
Der monumentale Kodex bietet die einzige illuminierte Abschrift einer gekürzten Version von Froissarts meist vierbändiger Chronik des Hundertjährigen Krieges, die mit der Krönung Edwards III. von England beginnt und die gesamteuropäischen Ereignisse bis zum Tode Richards II. schildert. Aus einer anonymen Fassung, die die ursprüngliche Kapiteltrennung berücksichtigt und in drei nicht illustrierten Texthandschriften vorliegt, wurde für die Illuminierung der Text neu gegliedert. Unter den herausragenden Kodizes mit Froissarts Chronik steht dieser als einziger bereits an der Schwelle zur Renaissance. Zusammen mit zwei Bänden von Enguerrand de Monstrelets Chronik bildete der Froissart eine Einheit in der Bibliothek des Kardinals Georges d’Amboises. Diese Handschrift kann wohl als eines der am reichsten und sorgfältigsten illuminierten Werke gelten, die in Rouen im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts entstanden sind. Mit den prächtigen Frontispizien wurde Jean Pichore, der Meister der Triomphes de Petrarque betraut, einer der führenden Pariser Buchmaler der Zeit um 1500. Vor allem im I. und IV. Buch sind viele Miniaturen andererseits von jenem Meister gestaltet, die das berühmte Exemplar der Antiqiutates Judaicae des Flavius Josephus für den Kardinal d’Amboise als hauptmaler illustriert hat und nach diesem Werk „Flavius-Josephus-Meister“ genannt wird. Als dritter Maler war der Meister Jakobs IV. von Schottland an der Illuminierung beteiligt, der häufig mit Gerard Horenbout identifiziert wird. Wenn diese Annahme zutrifft, bilden seine Miniaturen in dieser Handschrift ein bedeutendes, bisher unbekanntes Frühwerk des flämischen Meisters. In außerordentlicher künstlerischer Qualität bietet dieser Band zugleich ein lebendiges und anschauliches Bild des späten Mittelalters, freilich aus der Sicht von Künstlern, die bereits unter dem Eindruck der Renaissance und der revolutionären Neuerungen der flämischen Malerei standen. Für die französische Kunstgeschichte der Zeit um 1500 ist dieses Manuskript ein Monument ersten Ranges. Es ist die einzige derartige Handschrift, die sich noch in Privatbesitz befindet. Ihre Provenienz ist ebenfalls eine Sensation: geschaffen für den großen Bibliophilen Kardinal Georges d’Amboise, später in der Bibliothek des Johann Hendrik Graf Wasenaar; Herrn von Obdam, dann im Besitz des Fürsten Pückler-Muskau auf Schloß Branitz, der den Band an die Schriftstellerin Ludmilla Assing in Florenz vererbte, schließlich im Besitz des Baron Horace de Landau, Repräsentant des Bankhauses Rothschild in Florenz (1824-1903). Aus dem Besitz seiner Erben wurde der Band 1948 versteigert und kam in Privatbesitz.
Diese kurze Beschreibung ist enthalten in: Catena Aurea. Höhepunkte mittelalterlicher Buchmalerei aus Schweizer Privatbesitz. [Dass. englisch.] Ausgewählt und präsentiert von [dass. englisch] Heribert Tenschert. Antiquariat Bibermühle AG. (Der Katalog erschien anläßlich der Sonderausstellung Catena Aurea während der „Cultura“ Basel 1999.)
Nachtrag: Auf Unklarheiten hinsichtlich des Verkaufs um 1870 haben wir bereits hingewiesen. Wer die Auseinandersetzungen kennt, die Ludmilla Assing um einen Teil des schriftlichen Nachlasses Hermann von Pücklers zu führen hatte, kommt nicht umhin, die Vererbung einer derartigen Kostbarkeit an eine familiär völlig Außenstehende zu bezweifeln. In Pücklers Testament, in dem sich weniger wichtige Dinge aufgezählt finden, taucht der Froissart jedenfalls nicht auf. Daß er sich plötzlich im Rothschild-Milieu wiederfindet, verstärkt die Zweifel, denn schon Hermann von Pücklers Bankier hieß: Amschel Mayer Baron von Rothschild. – Lassen wir das Ganze damit auf sich beruhen. Carl Weisflog hat übrigens nichts geschönt, sondern nur anders gezählt und sich vielleicht ein bißchen vertan. Addiert man nämlich die oben genannten Zahlen und nimmt die Blumenstücke und Bordüren hinzu, so kommt man auf ungefähr 600 ...
(07.03.2010.)

Der Einzug Isabellas von Bayern in Paris. Frontispiz von Jean Pichore aus dem "Froissart" des Kardinals d'Amboise.
Mit freundlicher Genehmigung © Heribert Tenschert, Antiquariat Bibermühle AG, Ramsen (Schweiz).
Anmerkungen
1 Bernoulli, Johann: Sammlung kurzer Reisebeschreibungen [...]. Jahrgang 1784, Vierzehnter Band. Leipzig: Buchhandlung der Gelehrten 1784; S. 377ff.
2 Weisflog, Carl: „Die Quellnymphe“. In: Phantasiestücke und Historien. Dresden: in der Arnoldischen Buchhandlung 1825; Bd. 6, S. 140-142.
3 Boetticher, W.(alter) v.(on): Geschichte des Oberlausitzer Adels und seiner Güter 1635-1815. 4 Bde. Görlitz: Selbstverlag der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften 1912-1923; Bd. 1, S. 245f.: „Die Schwestern seiner inzwischen verstorbenen Mutter […] protestierten am 20.8.1715 beim Oberamthauptmann gegen die Expedierung des Decretum veniae aetatis [nach Krünitz: „Großjährigkeits=Erklärung. So nennt man die Erklärung des Landesherrn, welcher gemäß Jemand, der seine Volljährigkeit noch nicht erreicht hat, so betrachtet werden solle, als wäre er volljährig.“] indem sie über ihren Neffen klagten [...] ‚daß er zeithero seine Oeconomie nicht eben mit der besten Menage angestellet, sondern vielmehr zu einer übermäßigen, seinem Vermögen nicht proportionirten Verthuligkeit incliniret wenn er nicht allein seiner Herrschaft Muskau Revenuen nebst vielen gefundenen Gertreyde-Vorräthen in Dresden, wie notorisch, auf unnöthige und recht verschwenderische Depensen verwendet, sondern darbey auch aller Orthen bey Christen und Juden viel Schulden und zwar meist auf Wechsel Brieffe gemacht, und sich dadurch in der kurzen Zeit seit seiner Frau Mutter Tode in solchen Zustand gesezet, daß bey uns nicht unbillig der Kummer entstehet, er werde sich, wo ihme nicht aufs baldeste Einhalt geschihet, nicht allein umb seyn Vermögen und die schöne Herrschaft bringen, sondern auch noch über dieses von denen ausgestellten, zu bezahlen nicht vermögenden Wechseln aller Orthen aufs härteste verfolget und beängstiget werden [...]“
4 Tenschert, Heribert/ König, Eberhard: Der „Froissart“ des Kardinals Georges d’Amboise aus der Sammlung des Fürsten Pückler-Muskau mit 200 Miniaturen. Ramsen: Antiquariat Bibermühle 1992. (Katalog Nr. 29. Leuchtendes Mittelalter IV: Große Buchmalerei zwischen Rouen und Paris.)
5 Brief Heribert Tenscherts (Antiquariat Bibermühle, Ramsen, CH) an den Autor vom 16.01.04.
6 Die Ahnengalerie des Fürsten Pückler im Schloß Branitz. Hrsg. Pückler Gesellschaft e.V. Berlin. Berlin o. J. (1996); S. 30.
7 Spiegel-Titel: „Der geprügelte Prinz“, „Dann räumen sie uns leer“ und „Narren, die allesamt Georg heißen“. In: Der Spiegel. Nr. 6/8.2.99; S. 100-111.
8 Alle naselang in Presse, Funk und Fernsehen; ab 2014 (Auslaufen der 20jährigen „Nießbrauchsklausel“ im „Entschädigungs- und Ausgleichsgesetz“, kurz: EALG, von 1994) vermutlich verstärkt.
Kommentare zu diesem Artikel ansehen | Kommentar zu diesem Artikel verfassen